Geschichten
Zwischenspiel Part II: Jippie-Ya-Yeah, Schweinebacke !
by Batou
Der Auftrag würde ein Kinderspiel werden, soviel war klar als ich sah wohin wir in Seattle mussten.
In die Barrens geht nur jemand der wirklich verzweifelt ist und da sich mein Ziel genau dort aufhielt ließ dies nur einen weiteren Schluss zu: Mein sauberer Mr. Johnson muss wohl jemanden über sich ganz schön auf den Schlips getreten sein! Muss wohl auch erst vor kurzem passiert sein, den Schattengerüchten zufolge muss Mr. Johnson ziemlich hastig seine neue Bleibe aufgesucht haben. Gut für mich und mein Team, wer hastig handelt macht Fehler… Vielleicht hätte ich mir das auch bei meinem Handeln berücksichtigen sollen.
In den nordöstlichen Zipfel, ins Rattennest, hatte sich mein Mr. Johnson verzogen, nahe zur Grenze nach Salish-Shidhe. Offenbar wollte er sich über die Grenze davon machen, was sogar klappen könnte da die Salish dem Plex ja nicht gerade feindlich gegenüber stehen. Mit den richtigen Verbindungen könnte er tatsächlich entkommen… Darüber machte ich mir aber keine Sorgen, die Spur war gerade mal 36 Stunden alt, so schnell kommt keiner aus dem Plex und über die Grenze.
Da es sich um Wetwork handelte, wählte ich die Mitglieder meines Strike-Teams entsprechend aus.
Für das ganz Grobe zwei Orks, Boomer und Ace, als Fahrer einen Menschen Namens Grip und für alle Fälle einen menschlichen Magier namens Astalon. Unser Arbeitgeber stellte uns den übliche Citymaster und eine für solche Aufträge angemessene Ausrüstung.
Der Plan war einfach und ohne Schnörkel: Das Gebäude in welchem sich unser Ziel aufhielt war ein Mehrfamilienhaus, der Plan sah vor das die beiden Orks durch das Treppenhaus in die erste Etage vorrückten und dort vor dem Appartement warteten bis ich das „GO“ von der Feuertreppe auf der Rückseite des Gebäudes aus gab. Da es vom Hinterhof aus nur einen Weg für Fahrzeuge heraus gab, blockierte diesen der Rigger mit dem Citymaster, bei ihm sollte der Magier bleiben und für Rückendeckung bei möglichen magischen Angriffen leisten. Ich hoffte dass es nicht dazu kam aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste…
Nachdem der Rigger sich die besten Routen zu und von unserem Ziel rausgesucht und der Magier den Umgebung astral überprüft hatte und sein Okay gab, machten wir uns auf den Weg.
Grip und Astalon saßen vorn, Boomer, Ace und ich saßen hinten, bereits Kampfbereit in SWAT-Anzügen. Boomer trug ein ARES Alpha während Ace und ich uns für Maschinenpistolen entschieden wobei Ace zusätzlich einen ballistischen Schild mit sich führen würde.
Auf der entgegengesetzten Seite des Blocks stieg ich aus dem Citymaster und bahnte mir schnell aber vorsichtig meinen Weg durch die Hinterhöfe bis ich mein Ziel erreicht hatte, zwischenzeitlich war der Rest vor dem Gebäude vorgefahren und die beiden Orks schon auf dem Weg nach oben.
Gut das wir in den Barrens waren, hier kümmert sich jeder um sich und der Anblick einiger schwergepanzerter und bewaffneter Männer sorget im allgemeinen dafür das jeder sich plötzlich daran erinnert das er in der genau entgegengesetzten Richtung dringende Geschäfte zu erledigen hat.
Nach einem kurzen Ausflug in den Astralraum meldete Astalon das im gesuchten Appartement fünf Personen waren, vier davon ziemlich stark vercybert. Das ging ja gut los, es sollten eigentlich nur drei Leute sein, Mr. Johnson und seine zwei Handlanger. Keine Ahnung wer die anderen waren aber die hatten nun einfach Pech gehabt, ich konnte nicht riskieren das mein Ziel entkommt. Wer hier in den Barrens rumläuft ist bei einem möglichen, gewaltsamen Ableben wahrscheinlich kein Verlust für die Gesellschaft…
Nach einem kurzen, prüfenden Blick zog ich die Feuerleiter auf der Rückseites des Gebäudes zu mir herunter. Sie klemmte und ich musste mich mit meinem ganzen Gewicht reinhängen um sie zu lösen, das hatte natürlich zur Folge dass sie mit den Füßen ziemlich laut auf dem Boden aufschlug…
Kann nicht einfach mal was glatt laufen?! Würde ich an Gott glauben, ich würde ihn wohl fragen ob er mich verarschen will… Ich presste mich an die Wand und blickte nach oben… Nichts rührte sich…
Ich stieg vorsichtig nach oben, die Waffen feuerbereit. Die letzten Meter zu den gesuchten Fenstern schlich ich nur noch, beide Fenster immer im Blick behaltend und bereit sofort zu schießen, sollte sich jemand dahinter zeigen. Da sich trotz des Lärms niemand zeigte, spähte ich vorsichtig durch eines hinein.
Irgendwas kam mir komisch am Fenster vor, da ich aber im Raum dahinter mein Ziel erkannt kümmerte ich mich nicht weiter darum. Eindeutig, mein Mr. Johnson und zwei Mann, die offenbar seine Bodyguards darstellen sollten. Schienen mir wie Mietklauen der untersten Kategorie, mehr Schein als Sein aber auch solche Typen konnten einem gefährlich werden wenn man sie unterschätzte.
Interessanter waren die beiden Unbekannten und wieder stellte sich mir die Frage: Kann nicht einfach mal was glatt laufen?! Mussten es unbedingt gleich zwei Trolle sein und dann noch welche von der Art, bei der man SOFORT erkannte das die mit dem Arsenal an Waffen, das sie offen mit sich trugen, auch ganz genau umzugehen wussten?! Sie trugen auffallende Tätowierungen im Gesicht, ein klares Zeichen für eine Gangzugehörigkeit, wahrscheinlich zu einer die sich auf den Schmuggel von und in den Plex spezialisiert hat. Und bei genauerer Betrachtung der Ausrüstung mussten sie erfolgreich sein… Schnell gab ich die neuen Informationen an Boomer und Ace weiter, beide standen schon bereit die Bude zu stürmen. Ich nannte ihnen die ungefähren Positionen der Personen im Raum und gab ihnen die Anweisung zu stürmen sobald meine Blendgranate, die ich durch das linke Fenster werfen wollte, gezündet hatte. Beide signalisierten Bereitschaft und ich zog darauf den Splint der Blendgranate und warf sie mit Kraft ins Fenster.
Wieder die Frage: Kann nicht einfach mal was glatt laufen?! Statt das Fenster zu durchschlagen und auf der anderen Seite zu zünden, prallte die Blendgranate von der Scheibe ab, fiel auf den Absatz der Feuertreppe und zündete. Meine Elektronik im Helm reagierte sofort, schaltete das Visier dunkel um meine Augen vor dem grellen, blitzenden Licht zu schützen und auch die Audiosensoren regelten runter um meine Ohren vor dem Knall zu bewahren. So weit so gut, schlecht nur das ein Flashbang mehrere Sekunden lang wirkt und auf diese kurze Distanz war ich trotz der ganzen Technik im Helm fast blind. In diesem Moment wurde mir schlagartig klar was an der Scheibe merkwürdig war: Für die Scheibe in einer so runtergekommenen Gegend sah sie verdammt neu aus, außerdem verzerrte sie das was man dahinter sah. Ich Idiot hatte versucht die Granate durch eine Panzerscheibe zu werfen!
Fluchend gab ich den Befehl zu Sturm und schon hörte ich auf der anderen Seite das gedämpfte aber unverkennbare Geräusch eine splitternden Tür, dicht gefolgt von Salven aus automatischen Waffen.
Drinnen brach die Hölle los. Fluchen, Schreien und andauerndes Feuer aus verschiedenen Waffen. Nachdem das Visier meines Helms wieder durchsichtig wurde, konnte ich das Chaos im Inneren der Wohnung erkennen. Ace war mit dem Schild vorweg gestürmt und feuerte dabei beständig mit seiner Maschinenpistole von rechts nach links während Boomer hinter ihm lief und bereits die beiden Bodyguards durch gezielte Salven aus seinem Sturmgewehr ausgeschalten hatte. Der erste starb, mit dem Blick zum Fenster, ohne seine Waffe ziehen zu können, der zweite folgte kurz darauf, sein Hirn verteilte sich auf der Scheibe durch die ich schaute. Nicht nur das Hirn prallte auf die Panzerscheibe, auch die Salven aus Boomers Sturmgewehr. Die hatten mehr Wucht als meine Granate und durchschlugen sie. Schnell zog ich meinen Kopf zurück, das letzte was ich wollte war durch Friendly Fire drauf zu gehen! Kaum hatte ich mich weggedreht explodierte das rechte Fenster von innen heraus.
Einer der Trolle hatte sich mit aller Macht gegen die Scheibe geworfen und gleichzeitig mit seinem Sturmgewehr drauf gefeuert. So kam er durch die Scheibe und landete, für jemanden seiner Statur sogar recht geschickt, vor mir auf dem Absatz der Feuerleiter. Mehr als dämlich und ungläubig konnte ich nicht gucken denn im nächsten Moment hieb der Troll schon mit dem Kolben seiner Waffe nach mir. Was für ein Schlag! Die Wucht hob mich an und warf mich zurück. Ich spürte wie ich mit den Füßen gegen die Brüstung des Absatzes stieß und dann begann sich die Welt zur drehen.
Nach kurzem Flug schlug ich hart auf dem Boden des Hofes auf. Mit verschwommenem Blick konnte ich sehen wie dem Troll ein Mensch folgte, beide stürmten die Treppe runter während über ihnen der zweite Troll im Fenster stand und mit einem langen Feuerstoß die Wohnung bestrich.
Gerade als er sich abwenden und seinen Kameraden folgen wollte, explodierte das Fenster in dem er
stand. Durch die Wucht der Explosion stürzte er, oder besser das was noch von ihm übrig war, in den Hof. Sein Kumpan und Mr. Johnson zeigten sich wenig beeindruckt, sie stürmten ohne sich weiter um zu schauen über die Hinterhöfe davon.
Während ich mich langsam wieder aufrappelte sprang Ace, den Schild von sich werfend, zu mir herunter und half mir auf. Boomer feuerte inzwischen vom Absatz der Feuertreppe auf die flüchtenden, seinem fluchen zu urteilen verfehlte er. Nachdem ich ein paarmal den Kopf schüttelte um das Flimmer vor meinen Augen weg zu bekommen stürmte ich ohne weiter Worte in die Richtung der Flüchtlinge, Ace und Boomer folgten mir dichtauf. Über Funk gab ich Grip die Anweisung sich auf die Spure der Flüchtlinge zu heften und wenn möglich ihnen den Wag abzuschneiden.
Wir hetzten über die Hinterhöfe, sprangen über Müllhaufen oder liefen um sie herum wenn sie zu groß waren und das waren sie oft… Nach wenigen Augenblicken waren wir am anderen Ende angekommen und bogen in einen Gang der aus den Hinterhöfen heraus auf die Straße führte. An der Straße angekommen begrüßte uns eine lange Salve aus einer automatischen Waffe. Sofort sprangen wir nach links und rechts weg und versuchten uns so klein wie möglich zu machen. Boomer schaffte es das Feuer zu erwidern, sein Kugeln schlugen aber nur harmlos in das Heck des Fahrzeugs aus dessen inneren auf uns gefeuert wurde. Dieses entfernte sich nun schnell, bog um die nächste Ecke und verschwand aus unserem Sichtbereich.
Exakt in diesem Moment schoss Grip in unserem Citymaster von der anderen Seite heran, die Türen öffneten automatisch und wir sprangen ohne zu zögern hinein. Grip gab Gas und heftet sich an das Fluchtfahrzeug unserer Zielperson. Innerlich fluchend stellte ich fest dass sie einen Rover und zwar das 2068 Model fuhren, ein ziemlich heißes Gefährt und dazu noch ziemlich schnell, die Kiste musste einfach getunte sein. Grip sah das auch so, allerdings hatte er seine Maschine ebenfalls ordentlich aufgemotzt und konnte daher locker mithalten.
Nachdem wir im Inneren des Transporters unsere Munitionsvorräte aufgestockt hatten, kletterte Ace auf den Beifahrersitz und eröffnete aus dem Seitenfenster heraus das Feuer auf den Rover. Die Heckscheibe wurde milchig und von vielen Rissen überzogen, doch selbst nachdem er alle Kugeln aus seiner Waffe darauf abgeschossen hatte, blieb sie ansonsten heil. Fluchend wechselte er das Magazin, diesmal lud er APDS und siehe da, nach drei Treffern zerbarst die Scheibe endgültig in tausende Splitter, mehr erreichte er jedoch auch mit der APDS nicht, offenbar war das Fahrzeug ziemlich gut gepanzert so das wir auf diese Art nicht weiter kamen, selbst die zerschossenen Reifen hielten den Rover nicht weiter auf.
Um diese Zeit in der Nacht waren maximal noch Go-Gangs unterwegs und selbst die gingen dann doch lieber auf Abstand wenn zwei dunkle, schwere und gepanzerte Fahrzeuge über die Straßen jagen und dabei aufeinander feuerten. Okay, nur wir schossen, Ace wollte einfach nicht aufgeben oder er hoffte auf einen Glückstreffer, unser Ziel beschränkte sich darauf Ausweichmanöver durchzuführen und uns unter allen Umständen daran zu hindern zu überholen. Nachdem wir so einige Blöcke durch die Gegend fuhren fragte ich Grip wohin die Reise eigentlich ging obwohl ich seine Antwort fast schon ahnte. Natürlich versuchten die beiden in Richtung Grenze nach Salish-Shidhe zu kommen, war ja klar. Wir mussten sie unbedingt vorher erwischen, wenn die Grenzer geschmiert waren würden wir bald riesen Ärger am Hals haben, ganz zu schweigen vom Zorn unserer Vorgesetzten wenn die in den Nachrichten lesen das eines ihrer Einsatzteams in ein Feuergefecht mit den Grenzposten verstrickt ist.
Jetzt schaltete sich auch Astalon ein. Er rief einen seiner Geister herbei und befahl ihm irgendwas in einer mir unbekannten Sprache. Der Geist verneigte sich und verschwand während wir gespannt auf das Fahrzeug vor uns schauten. Plötzlich begann es, ohne irgendeinen offen ersichtlichen Grund, von links nach rechts zu schlinger um dann schlussendlich in die parkenden Fahrzeuge auf der rechten Seite zu rauschen und zum stehen zu kommen. Grip bremste und hielt den Citymaster an und
kaum das wir versuchten auszusteigen würde das Feuer auf uns eröffnet. Eine lange Salve aus dem hinteren Bereich des Rovers lies die Frontscheibe splittern und Ace, der gerade aus der Seitentür raus sprang, brüllte vor Schmerz auf. Er wurde herum geworfen, prallte gegen eines der parkenden Autos und ging stöhnend zu Boden. Boomer und ich waren zwischenzeitlich hinten raus gesprungen und während Ace aus der Deckung heraus den Rover unter Feuer nahm sprintete ich auf die andere Straßenseite um einen besseren Schusswinkel zu bekommen. Meine Aktion blieb nicht unbemerkt, kaum das ich hinter eines der parkenden Autos sprang verlagerte sich das Feuer auf mich. Mir blieb nichts anderes übrig als den Kopf einzuziehen und zu hoffen dass die anderen die Chance nutzten um vorwärts zu stürmen. Während die Kugeln nur so um mich herum pfiffen erklang plötzlich eine neue Waffe, dumpfer und tiefer und sie erklang von da woher auch das Feuer auf mich erklang.
Kaum hatte diese neue Waffe zu Feuern begonnen verstummt Boomers Sturmgewehr. Ich riskierte einen Blick und konnte nicht fassen was ich da sah. Der Troll war ausgestiegen und feuerte mit einem Maschinengewehr auf die Front des Citymasters. Was auch immer er an Munition verwendete, sie ging durch die Scheibe wie durch Butter und auch das Innere des Fahrzeugs schien die Kugeln nicht sonderlich aufzuhalten deshalb kam auch wenige Augenblicke später Astalon aus dem hinteren Teil des Fahrzeugs heraus gestolpert, über und über mit Blut besudelt. Er brach zusammen und rührte sich nicht mehr. Wieder fluchte ich, kann denn nicht einmal was glatt laufen?! Wenigstens schien sich Ace wieder aufgerappelt zu haben, hörte ich doch plötzlich seine Maschinenpistole knattern. Auch Bommer wagte sich aus seiner Deckung und eröffnete erneut das Feuer, durch diesen Druck in Deckung gezwungen hört das Feuer in meine Richtung auf und ich wagte mich ebenfalls heraus um das Feuer zu eröffnen. Da der Troll auf der Straße stand sah er sich plötzlich dem Beschuss von Zwei Seiten ausgesetzt und stürzte daher hinter der Front seines Rovers in Deckung während mein Mr. Johnson weiterhin aus dem Heck heraus mit seiner Maschinenpistole in Richtung Ace schoss.
Ich nutzte die Gelegenheit, machte eine Granate scharf und warf sie in Richtung des Rovers.
Da ich flach geworfen hatte hüpfte sie über den Asphalt bis sie gegen das linke Vorderrad des Rovers prallt und liegen blieb. Die Sekunden bis zur Detonation schienen mir wie eine Ewigkeit. Dann zündete sie, die Wucht der Explosion hob den Rover leicht an, hatte aber keine Chance das schwere Gefährt umzuwerfen. Dafür wurde aber der Troll aus seiner Deckung getrieben, genau in die Schussline von Ace. Dieser zögerte keine Sekunden und streckte den Troll mit einigen gezielten Salven endgültig nieder während Boomer wieder das Feuer auf das Heck des Rovers eröffnete.
Über Funk befahl ich das Boomer und Ace langsam und unter ständigem Feuer zum Rover vorrücken sollten. Unter diesem dauerhaften Beschuss wagte sich Mr. Johnson nicht aus der Deckung und ich hatte die Chance unbemerkt zum Rover zu laufen. Kurz bevor ich ihn erreichte, signalisierte ich Boomer das Feuer einzustellen, machte eine weitere Granate scharf und ließ sie einfach durch das zerschossene Fenster fallen. Ich hechtete zur Seite, hört aber noch mit leiser Genugtuung das entsetzte Keuchen aus dem Inneren des Rovers, dann zündete die Granate.
Ein gedämpfter Boom erklang aus dem Rover, die Reste der Scheibe barsten nach außen und auch die Tür, durch deren Fenster ich die Granate warf, wurde aufgedrückt. Nachdem sich der Qualm gelegt hatte, spähte ich vorsichtig in den Wagen. Das Schwein rührte sich noch! Blutüberströmt lag er da in seinen Eingeweiden und versuchte noch an den Rest seiner Waffe zu kommen. Mitleidlos zog ich meine Pistole, zielte auf seine Stirn und rückte ab. Ein leises „Plopp“ beendete das Leben von Mr. Johnson, dem Mann der mich zur Flucht zwang, dem Mann der mit nichts als Ärger eingebracht hatte.